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Ausbildungsbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der heutigen Jugend und auch zur nachhaltigen Verbesserung des regionalen Wirtschaftsstandortes. Ohne Ausbildung wird es für Jugendliche immer schwerer im heutigen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Doch ohne Betriebe ist es in vielen Berufsfeldern unmöglich eine Ausbildung zu abslovieren. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kommen viele Unternehmer von dem Gedanken ab selber auszubilden, denn mit einer Ausbildung sind nicht nur Geld, sondern auch zunächst ein erhöhter Zeitaufwand verbunden.
Die Agentur für Arbeit hat für alle ausbildenden Betrieb bzw. solche die ausbilden möchten einen Ratgeber erstellt, der alles Wissenswerte um das Thema Ausbildung zusammenfasst.
>> Ratgeber für auszubildende Betriebe der Agentur für Arbeit (Pdf-Dokument 472 KB)
Wie finde ich einen Ausbildungsplatz? Dieser Frage muss sich jeder einmal stellen. Gute Planung kann vieles erleichtern. Die Suche nach einer Lehrstelle gestaltet sich häufig als sehr mühsam und zeitaufwendig. In der Regel sollte man bereits mindestens ein Jahr vor seinem Schulabschluss damit beginnen und vor allem Geduld bewahren.
Doch keine Angst, wer rechtzeitig anfängt und immer am Ball bleibt hat gute Chancen. Auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle gibt es immer mehrere Möglichkeiten. Neben persönlicher Beratung bei der Agentur für Arbeit oder der Recherche in den unterschiedlichen Lehrstellenbörsen, sollte man auch seine persönlichen Beziehungen nutzen und mit Hilfe Initiativbewerbungen selber auf sich aufmerksam machen. Wichtig dabei ist, immer mehrere „Eisen im Feuer“ zu haben und sich nicht auf eine Aktion zu verlassen.
Der J.o.b-Kompass hat eine Auswahl an Lehrstellenbörsen getroffen, die die Ausbildungsplatzsuche erleichtern können. Sie jeweiligen Webseiten öffnen sich alle in einem neuen Fenster oder Tab.
>> Ausbilungsbetriebe in Oberbayern - Hotel - und Gaststättenverband (PDF-Dokument 158 KB)
>> Ausbildungsplatzbörse der Agentur für Arbeit (Art der Nachfrage >>Ausbildungsplatz)
>> Ausbildungsplatzbörse der IHK für München und Oberbayern
>> Lehrstellenbörse der Handwerkskammer für München und Oberbayern
>> Lehrstellenbörse der M+E (Metall +Elektro) Berufe
Das Berufsgrundschuljahr oder auch Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) ist eine schulische Form der Berufsvorbereitung und die erste Stufe der Berufsausbildung. Es ist für Holzberufe, für Zimmerer, für Berufe in der Landwirtschaft sowie für angehende Hauswirtschafterinnen verpflichtend eingeführt.
Im Berufsgrundschuljahr übernimmt die Berufsschule auch die fachpraktische Ausbildung des 1. Lehrjahres, die ansonsten im Betrieb stattfindet. Nach erfolgreichem Besuch tritt der Berufsschüler unmittelbar in das zweite Jahr der betrieblichen Ausbildung ein. In das Berufsgrundbildungsjahr werden Jugendliche aufgenommen, die die Vollzeitschulpflicht (Besuch von mindestens 9 Schuljahren) erfüllt und sich für ein Berufsfeld entschieden haben. Hilfreich ist sich vorab bereits einen Ausbildungsbetrieb zu suchen.
Weitere Informationen erhält man bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder den Berufsschulen.
>> Berufsschulen mit BGJ im Bezirk Rosenheim (Quelle Agentur für Arbeit - PDF-Format 182 KB)
>> Berufsschulen mit BGJ im Bezirk Weilheim (Quelle Agentur für Arbeit - PDF-Format 177 KB)
Zielgruppe Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen sind Mädchen, Jungen und junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr, die Schwierigkeit am Übergang Schule-Beruf haben. Fokus der Maßnahmen sind vor allem die berufliche Vorbereitung um die Jugendlichen an die Anforderungen einer Berufsausbildung vorzubereiten und ihnen den Einstieg in Ausbildung und Beruf zu erleichtern.
Hierzu gibt es differenzierte Maßnahmen, um dem individuellen Förderbedarf gerecht zu werden. Zuständig für die Förderung ist in der Regel die Agentur für Arbeit, die diese Maßnahmen an verschiedene Bildungsträger ( Bfz, Kolping Bildungswerk etc.) vergeben. Die Verweildauer in den BvB Maßnahme liegt bei max. 10 Monate und kann jederzeit (nach Erhalt eines Ausbildungsvertrages) verlassen werden. Im Gegenzug kann ein Jugendlicher in die BvB Maßnahme (z.B. bei Abbruch seiner Ausbildung) ganzjährig einsteigen.
Im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen und Miesbach übernimmt diese Aufgabe die BvB C.I.P.P. GmbH. Ansprechpartner sind in erster Linie die Berufsberater der Agentur für Arbeit, die über diese Maßnahme die Entscheidung treffen und Jugendliche vermitteln.
>> Weitere Infos der BvB C.I.P.P. GmbH (externer Link)
EQ steht für Einstiegsqualifizierung für Jugendliche und ist ein betriebliches Praktikum bei dem man im Betrieb mitarbeitet und auf diese Weise Grundkenntnisse ein einem anerkannten Ausbildungsberuf erwirbt. Es ist gedacht für Jugendliche, die bisher aus unterschiedlichen Gründen, meist marktbedingt keine Ausbildung gefunden haben, sowie für Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen. Ziel ist, dass die Jugendlichen innerhalb eines Jahres in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden.
EQJ wird finanziell vom Bund gefördert. Förderberechtigt sind alle privaten Arbeitgeber. Die Antragsstellung der Betriebe und Auszahlung läuft über die Agentur für Arbeit. Für den Auszubildenden ist das EQJ eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Den Betrieben wird von der Agentur für Arbeit die Ausbildungsvergütung für Jugendliche in Höhe von 192 € erstattet. Darüber hinaus erhalten sie einen pauschalierten Anteil am Gesamtversicherungsbeitrag.
Jugendliche können sich direkt bei entsprechenden Betrieben bewerben. Auch hier kann die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiterhelfen. Für auszubildende Unternehmen sind die zuständigen Kammern erste Anlaufstelle. Sie beraten bei allen Fragen zur Einstiegsqualifizierung und speziell auch zu den dafür notwendigen Verträgen und Zertifikaten.
>> Weitere Infos der HWK München und Oberbayern (externer Link)
>> Weitere Infos der IHK München und Oberbayern (externer Link)
Es gibt unterschiedliche Förderprogramme, insbesondere von Seiten der Länder, die Unternehmen die ausbilden möchten unmittelbare finanzielle Unterstützung bieten. Neben den zuständigen Kammern und Verbänden können auch die zuständigen Behörden kompetent darüber Auskunft geben, welche Fördermöglichkeiten dem Betrieb zustehen und wie sie weiter unterstützt werden können.
>> Ratgeber für auszubildende Betriebe der Agentur für Arbeit (Pdf-Dokument 472 KB)
>> Informationen der Förderbank Bayern LfA (externer Link)
>> Informationen der bayerischen Staatsregierung (externer Link)
>> Ausbildernetz – Bayerns Ausbilderportal (externer Link)
>> Überblick der Förderprogramme des Bundesinstitut für betriebliche Bildung (BIBB) (externer Link)
>> Förderdatenbank des Bundes (externer Link)
Die Schulzeit ist fast zu Ende und du hast noch immer keine Lehrstelle? Du hast Dich schon für zahlreiche Ausbildungsplätze beworben, aber immer nur Absagen bekommen? Bei manchen Jugendlichen klappt es schon nach nur wenigen Bewerbungen. Andere müssen sich 50 – 100 mal bewerben, bis sie am Ziel sind. Vielleicht hast du einfach nur Pech gehabt, aber vielleicht könntest du auch noch Verbesserungen bei deinen Anstrengungen vornehmen.
Hier einige Tipps und Anregungen:
- Hast du nach einer Absage schon einmal mit der verantwortlichen Person telefoniert und nach den Gründen für die Absage gefragt? Trau Dich! - Du hast nichts mehr zu verlieren und bekommst dafür evtl. wichtige Infos, was du das nächste Mal besser machen könntest.
- Bist du sicher, dass du die nötigen Fähigkeiten und Voraussetzungen für deinen Wunschberuf mitbringst? Wo liegen allenfalls deine Schwächen? Könntest du diese Lücken noch ausbessern?
- Hast du deine Bewerbungsunterlagen mit deinem Lehrer besprochen? Kommen deine Idee und dein Wunsch, diesen Beruf zu lernen, genügend zum Ausdruck?
- Bist du dir über deine Berufswahl sicher? Kannst du ohne lange nachzudenken drei Gründe aufzählen, warum du diesen bestimmten Beruf ausgewählt hast?
-Warst du schon auf der Berufsberatung? Ein Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater hilft dir, die nächsten Schritte zu planen und anzupacken.
>> Weitere Infos zur Berufswahl
>> Weitere Infos zum Thema Bewerbung
>> Überbrückungsmöglichkeiten
>> Beratung und Auskunft
Ausbildungsbegleitende Hilfen sind ein Angebot für Auszubildende, die ohne zusätzliche Unterstützung ihre Ausbildung voraussichtlich nicht erfolgreich abschließen können.
Sie umfassen z.B. Förderunterricht, Nacharbeiten des Stoffs aus der Berufsschule, Prüfungsvorbereitung, Sprachförderung für ausländische Jugendliche, Sozialpädagogische Betreuung. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen. Die Dauer beträgt zwischen drei und acht Schulstunden wöchentlich.
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Miesbach übernimmt das Kolping Bildungswerk diese Maßnahme. Die kostenlose Teilnahme an einer solchen Maßnahme entscheidet die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
>> Informationen zu abH Maßnahmen im Landkreis (externer Link)
Eine Praktikum zu absolvieren ist für Jugendliche der ideale Weg, um seinen Berufswunsch praktisch kennen zu lernen. Wird das Praktikum mit Erfolg bestanden, hat der Jugendliche im Vergleich zu anderen Bewerbern bessere Chancen auf eine Ausbildungsstelle. Von Vorteil ist es, sich eine Praktikumsstelle zu suchen, die Ausbildungsplätze zu vergeben hat.
Auch hier ist Eigeninitiative gefragt. Die Suche nach einem Praktikumsplatz ist zeitaufwendig. Neben Pflichtprakika besteht auch die Möglichkeit sich in den Ferien ein Praktikum zu suchen. Das erhöht zusätzlich die Chance sich seinem Berufswunsch klarer zu werden und unter Umständen beim Betrieb eine Lehrstelle zu finden.
Der entwickelte Praktikumsleitfaden P.l.a.n. der Lernenden Region Tölzer Land ist ein wichtiges Werkzeug und Hilfsmittel, damit Betriebliche Praktika sich systematisiert in die Berufsorientierung einpassen und die Bewerbung um Ausbildungsplätze erleichtern. Dazu dienen unterstützende Maßnahmen wie Eignungstests und Standards für Auswertung und Dokumentation von Praktika.
Das Online-Portal Sprungbrett-Bayern ist ein Projekt des Arbeitskreises „Schule-Wirtschaft“ das u.a. eine Praktikumsbörse für Schüler aller Schularten und einen virtuellen Marktplatz für Kooperationsangebote zwischen Schulen und Unternehmen aus der gleichen Wirtschaftsregion beinhaltet. Schüler, Lehrer, Eltern und Unternehmer finden hier weitere wichtige Informationen um das Thema Berufsausbildung.
Der entwickelte Praktikumsleitfaden P.l.a.n. der Lernenden Region Tölzer Land ist ein wichtiges Werkzeug und Hilfsmittel, damit Betriebliche Praktika sich systematisiert in die Berufsorientierung einpassen und die Bewerbung um Ausbildungsplätze erleichtern. Dazu dienen unterstützende Maßnahmen wie Eignungstests und Standards für Auswertung und Dokumentation von Praktika.
>> Online-Portal Sprungbrett-Bayern (externer Link)
>> Weitere Infos zu Pl.a.n.
